15 November 2009

Der Riese und der Buddha

Er stand dort und floss zusammen mit dem Riesen seiner Ängste, aber dann in einem Moment der Klarheit beschloss er, dass er durchs auflösen und der darauf folgenden Entspannung ihn einfach durchquert hätte. Dieses schrecklich Monster aus seinen Träumen, das ihn in jedem Augenblicks seines Lebens verfolgte, war einfach nur eine Maske, eine Hülle aus Pappmaschee, ein dummes Bild ohne Bedeutung, eine dumme Skizze voller Dreck, eine dumme Illusion, und als er Ihn durchquert hatte, sah er dort das wahre Bild, ein Buddha, golden leuchtend, ein wunderbares Wesen von unglaublicher Schönheit, von unglaublicher Kraft und Liebe, voll Kraft und Glanz, einer derartigen unglaublichen Schönheit, dass er endlich die Tränen weinte, die sich wie trockene Erde an seinem Herzen festgeklebt hatten und endlich war er frei.

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