Die Einsamkeit eines nächtlichen Bahnhofs. Niemand war da, nur er, sein Geist vom Alkohol leicht getrübt, der Himmel mit Wolken bedeckt und das einzige Licht das man wahrnehmen konnte, kam von den alten Straßenlaternen, die ein rötlich, schmutzig oranges Licht verbreiteten. Er war dorthin gelangt, er wusste es selbst nicht genau wie, nachdem er mehrere Stunden durch die Stadt gewandelt war... Die Party auf der er gewesen war, war das gewöhnliche Delirium aus Alkohol, Lachen, Körper die sich aneinanderrieben und leichter Sex, das Mädchen, das ihm gefiel, viel zu betrunken, war von ihren Freunden nach hause gebracht worden, und jetzt war er dort, leicht betrunken, mit jenem Gefühl des Unbekannten im Herzen und ohne zu wissen was es war. Es war eine dunkle Empfindung, mit den Augen die brannten, als ob sie den Rauch einer Zigarette aufgesaugt hätten, kurzem Atem, einer Schwere auf dem Herzen und wenig Kraft in den Beinen. Die Welt schien irreal, von einer tieferen Finsternis umhüllt als sonst, einer Schwärze, wie das Schwarz der Seele, die archaischte Finsternis, welche die Fähigkeit hatte Licht zu gebären.
Er ging den Geleisen entlang, stolperte da und dort über Steine oder die hölzernen Querbalken, es war ein schwieriger Untergrund, um darauf zu gehen, aber er ging weiter. Er fragte und fragte sich was es war, das Ihn so plötzlich quälte? Bis vor ein paar Stunden hätte ihn nichts von irgendeinem Jungen seines Alters unterschieden, er hatte sich auch selbst nie solche Fragen gestellt, und jetzt wanderte er den Geleisen entlang, durch eine orangefarbene Nacht mit einem Gefühl im Herzen.
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