15 November 2009

La Mente / Der Geist

Qualche volta in brevi momenti di chiarezza, la mente si illumina e tutto appare così com'è...

Manchmal, in kurzen Augenblicken der Klarheit, erleuchtet sich der Geist und alles erscheint so wie es ist...

Il gigante e il buddha

Era lì e stava fluendo insieme a quel gigante delle sue paure, poi in un momento di raccoglimento decise che sciogliendosi nell’ conseguente lasciar andare lo avrebbe semplicemente attraversato. Questo mostro terribile dei suoi sogni, che lo perseguitava in qualunque momento del vivere, era semplicemente una maschera, una copertura di cartapesta, una stupida immagine senza significato, uno stupido schizzo di infangato, una stupida illusione, ed avendolo attraversato vide dietro la vera immagine, un Budda in oro splendente una creatura meravigliosa di incredibile bellezza, di incredibile forza ed amore, di forza e splendore , di limpidezza chiarezza, splendore e meraviglia, di una tale incredibile bellezza che si mise a piangere tutte le lacrime che si erano incrostate come terra seccata al suo cuore e finalmente era libero.

Der Riese und der Buddha

Er stand dort und floss zusammen mit dem Riesen seiner Ängste, aber dann in einem Moment der Klarheit beschloss er, dass er durchs auflösen und der darauf folgenden Entspannung ihn einfach durchquert hätte. Dieses schrecklich Monster aus seinen Träumen, das ihn in jedem Augenblicks seines Lebens verfolgte, war einfach nur eine Maske, eine Hülle aus Pappmaschee, ein dummes Bild ohne Bedeutung, eine dumme Skizze voller Dreck, eine dumme Illusion, und als er Ihn durchquert hatte, sah er dort das wahre Bild, ein Buddha, golden leuchtend, ein wunderbares Wesen von unglaublicher Schönheit, von unglaublicher Kraft und Liebe, voll Kraft und Glanz, einer derartigen unglaublichen Schönheit, dass er endlich die Tränen weinte, die sich wie trockene Erde an seinem Herzen festgeklebt hatten und endlich war er frei.

02 November 2009

Die Nacht / La Notte

Ein faszinierendes Thema, die Dunkelheit....

Un argomento affascinante, L'oscurità ...

Empfindungen der Finsternis

Die Einsamkeit eines nächtlichen Bahnhofs. Niemand war da, nur er, sein Geist vom Alkohol leicht getrübt, der Himmel mit Wolken bedeckt und das einzige Licht das man wahrnehmen konnte, kam von den alten Straßenlaternen, die ein rötlich, schmutzig oranges Licht verbreiteten. Er war dorthin gelangt, er wusste es selbst nicht genau wie, nachdem er mehrere Stunden durch die Stadt gewandelt war... Die Party auf der er gewesen war, war das gewöhnliche Delirium aus Alkohol, Lachen, Körper die sich aneinanderrieben und leichter Sex, das Mädchen, das ihm gefiel, viel zu betrunken, war von ihren Freunden nach hause gebracht worden, und jetzt war er dort, leicht betrunken, mit jenem Gefühl des Unbekannten im Herzen und ohne zu wissen was es war. Es war eine dunkle Empfindung, mit den Augen die brannten, als ob sie den Rauch einer Zigarette aufgesaugt hätten, kurzem Atem, einer Schwere auf dem Herzen und wenig Kraft in den Beinen. Die Welt schien irreal, von einer tieferen Finsternis umhüllt als sonst, einer Schwärze, wie das Schwarz der Seele, die archaischte Finsternis, welche die Fähigkeit hatte Licht zu gebären.
Er ging den Geleisen entlang, stolperte da und dort über Steine oder die hölzernen Querbalken, es war ein schwieriger Untergrund, um darauf zu gehen, aber er ging weiter. Er fragte und fragte sich was es war, das Ihn so plötzlich quälte? Bis vor ein paar Stunden hätte ihn nichts von irgendeinem Jungen seines Alters unterschieden, er hatte sich auch selbst nie solche Fragen gestellt, und jetzt wanderte er den Geleisen entlang, durch eine orangefarbene Nacht mit einem Gefühl im Herzen.

Sensazioni d'oscuro

La solitudine di una stazione di notte. Nessuno in giro, solo lui, la mente leggermente alterata dall'alcol, il cielo coperto da nuvole e l'unica luce che si percepiva proveniva dai vecchi lampioni che diffondevano una luce rossastra, arancione sporco. Era finito lì, non lo sapeva bene neanche lui, dopo aver camminato per qualche ora attraverso la città... La festa dove era stato era il solito delirio di alcol, risa, copri che si strusciavano e sesso facile, la ragazza che gli piaceva, troppo ubriaca, era stata portata a casa dai suoi amici, ed ora era lì leggermente ubriaco con quella sensazione di ignoto nel cuore e senza sapere cosa fosse. Era una sensazione oscura, con gli occhi che gli bruciavano come avessero aspirato il fumo di una sigaretta, il respiro corto, con un peso sul petto e poca forza nelle gambe. Il mondo sembrava irreale, avvolto da un oscurità più profonda del solito, un nero, come il nero dell'anima, l'oscurità più arcana che era in grado di partorire la luce. Camminava lungo le rotaie, inciampando di qua e di là sui sassi o le traverse di legno, era un terreno difficile da poterci camminare sopra, ma lui proseguiva. Si domandava e si chiedeva cos'era quello che stava cercando, cosa lo stava tormentando così all'improvviso? Fino a qualche ora fa niente lo aveva distinto da qualunque altro ragazzo della sua età, non si era neanche mai posto domande di questo tipo, ed ora camminava lungo le rotaie, attraverso una notte arancione, con una sensazione nel cuore.

25 Oktober 2009

Ein Zwerg

Ein Zwerg

Es war einmal ein Zwerg der ein Riese sein wollte. Jedes mal wenn er Menschen sah, nahm er eine höhere Position ein, damit alle glaubten, er sei viel größer. Der Zwerg hatte sich so daran gewohnt sich derartig zu verhalten, dass er es gar nicht mehr wahrnahm. Wenn sie bergab liefen war er immer der letzte und somit der Größte und genau umgekehrt wenn sie bergauf liefen. Er war so erfolgreich darin, dass alle ihn für viel größer hielten, als er wirklich war. Denn wenn jemand gefragt wurde seine Größe aufzuzeigen, wurde er immer viel größer eingeschätzt als er in Wirklichkeit war. Und alles schien ganz normal in diesem verzauberten Wald.
Aber es war nicht so, der Zwerg wusste in seinem Inneren, dass etwas nicht in Ordnung war, aber er hatte vergessen was es war. Er fühlte diese Trauer in seinem Herzen und je erfolgreicher er wurde seine Größe vorzugaukeln, desto trauriger fühlte er sich. Und er konnte es sich nicht erklären, er sagte zu sich selbst:" Das ist es doch was ich will, ich will wie ein Riese sein, und je besser ich darin werde, desto trauriger werde ich." Und je mehr er nach dem Grund suchte desto weniger schien er zu verstehen. Er wurde immer verwirrter bis er eines Tages krank wurde. Er wurde sehr krank e und er lag in seinem Bett, aber es war niemand bei ihm. Denn alles was er in seinem Leben gemacht hatte, war wie ein Riese zu wirken, er hatte nie Zeit gehabt, um aufrichtig an jemanden anderes zu denken. Die andere existierten nur in seinem Delirium als Zuschauer denen er seine imaginäre Größe vorspielen konnte. Es war nicht Menschen, die er liebte. Nach vielen Wochen seiner Krankheit, und der Tod schon an seinem Bewusstsein nagte, rief ihn ein Stimme aus seinem inneren. Am Anfang war diese Stimme fast nicht wahrnehmbar, wie die Stimme eines Mäuschens. Aber je mehr er zuhörte desto lauter wurde die Stimme. Diese Stimme war immer da gewesen, aber er war viel zu beschäftigt gewesen ein Riese zu sein, als dass er ihr zuhören konnte.
"Kleiner Zwerg was machst du? Du bist ein Zwerg, und durch deine Größe kannst du dich überall verstecken, du bist schnell und niemand wird dich jemals fangen können, du bist schlau und intelligent, und was machst du, du prahlst, du kletterst auf Äste und Bäume um wie ein Riese zu wirken?" Als er diese Worte hörte fing er an wie ein glückliches Kind zu lachen. Er schaffte es nicht sich zurückzuhalten, er schrie und brüllte aus Freude darüber, dass er sich endlich seiner Dummheit bewusst geworden war. Sein Lachen, sein Schreien und Brüllen aus Freude lockte die anderen Bewohner des Waldes an, alle kamen da sie dachten, dass dies schreckliche Schmerzensschreie waren und der kleine Zwerg beim Sterben war. Aber als sie sahen, dass er aus Freude lachte, fingen alle an zu tanzen und zu singen, und feierten ein Fest, welches 3 Tage und 3 Nächte dauerte. Sie aßen und sie tranken aus Freude und der kleine Zwerg konnte zu ersten Mal in seinem Leben wirklich ein Zwerg sein, er lief zwischen den Beinen der Leute herum, er sprang unter den Stühlen hervor und kletterte den Vorhängen entlang bis an die Decke. Er war unglaublich glücklich, da er das erstes das lebte, was er wirklich war.... Ein Zwerg.