"Du bist eine Hure!"
Sie war sprachlos. Niemals hatte er so mit ihr gesprochen.
"Ja, ich hab dich gestern gesehen, du mit diesem hirnrissigen Typen, diesem Idioten, als ich zufällig an dem Lokal vorbeikam. Du warst fast nackt und hast praktisch mit diesem Typen gevögelt, inmitten von all den Leuten. Und wer bin ich? Ein verfluchter Idiot... mit mir wolltest du nicht schlafen, weil du dir deiner Gefühle nicht sicher warst. Scher dich zu Teufel, wer glaubst du wer du bist, ich will dich nicht mehr sehen."
"Nein ich bitte dich, ich kann es dir erklären! Bitte geh nicht!" Sie versuchte seinen Arm zu greifen, um Ihn festzuhalten, doch er riss sich los. Er wollte nicht mehr von dem Mädchen berührt werden, das ihn so schrecklich verletzt hatte.
"Was willst du denn erklären?" er stieß sie von sich weg, " du weist wie sehr ich dich liebe und deswegen wollte ich deine Unentschlossenheit respektieren, da für dich miteinander schlafen so etwas Außergewöhnliches ist. Aber wie es scheint bin ich nur ein Idiot." Er hatte angehalten und schaute ihr tief in die Augen, aber er konnte keine Spur mehr von jener Poesie wiederfinden, die ihn jedesmal erfüllte wenn er sie anschaute. Er sah nur Gewalt und Verrat.
"Ich bitte dich, ich will dich nicht verlieren, du weist gar nicht wie schlecht ich mich wegen gestern Abend fühle.Verlass mich bitte nicht. Und dann immer dieser verfluchte Sex. Warum ist er so wichtig für euch Männer?"
"Wenn ich für dich nur ein weiterer von jenen Männern bin die nur mit dir vögeln wollen, warum verschwendest du deine Zeit mit mir? Wenn du von mir verlangst, dass ich dich wie eine Hure behandle, dann such dir einen Anderen! Oder vielleicht ist es das was du willst, wie mit dem Typen gestern Abend, ist es das was du willst?" schrie er voller Wut in ihre Richtung geneigt. Aber dann fing er sich wieder und sagte:"Jetzt ist genug, ich will dich nicht mehr sehen." Er drehte sich um und ging. Sie blieb sprachlos stehen.
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